Gestern traf man sich zum Erasmus social im Pub "Back of Beyond". Zuerst dachte ich mir: "Gosh, this will be a boring evening", da außer dem ERASMUS Commitee kaum jemand gekommen war. Jedoch wurde der Abend besser, je später es wurde. Ob dies am allgemein steigenden Alkoholpegel lag, der die Gesprächsbereitschaft des Menschen ja allgemein sehr beeinflusst, oder vielleicht am Indie-Rock, der später im Club Ponana, unserer zweiten Station, gespielt wurde, weiß ich nicht. But I enjoyed to have conversations with British people finally! Denn durch die geringe Zahl der international students kamen Chris, Christian, Jan und ich eher mit den Leuten aus dem Komitee und deren Bekannten in Kontakt. Und wie es der Zufall will lernte ich auch einen Schotten kennen, der ausgerechnet einige Monate in Augsburg gearbeitet hatte! Tom erklärte mir die Architektur von Brighton und Portsmouth und auch mit Michelle und einer Schottin aus Edinburgh konnte man prima smalltalken...wie sich herausstellte wohnen sie in unserer Strasse und werden hopefully zu unserer nächsten houseparty kommen. Motto des Abends war also: Never give up hope to meet English people, even if you are ERASMUS!
Sodele, und jetzt muss ich Discourse Analysis pauken und mich nebenher mental auf die nächtliche achtstündige Busreise nach Edinburgh vorbereiten...
Freitag, 30. November 2007
Montag, 26. November 2007
Foot lost???
...so fühlte es sich jedenfalls an als ich mich heute nach einem very exhausting day endlich mit Baked Beans und Spiegelei hinsetzen konnte. Es stand nämlich zunächst Oxford auf dem Programm, die Stadt der tausend Colleges; letztendlich haben wir nur das Christchurch-College besichtigt: die Christchurch selbst war leider geschlossen, dafür durften wir die Dining Hall besichtigen, wo Studenten wie Sardinen in den engen Sitzreihen eingepfercht in altertümlichen Ambiente speisen. Hier wurde auch eine oder mehrere Szenen für Harry Potter gedreht.
Kaum anderthalb Stunden nach unserer Heimkehr ging ich dann wieder in die Innenstadt um beim Salsakurs wie fast jeden Sonntag das Tanzbein zu schwingen. Ich habe es wie immer sehr genossen, wenn ich die Bewegung heute auch nicht als Ausgleich gebraucht hätte. Jetzt werde ich mich schlafen legen und ich bin sicher ich schlafe wunderbar...
Samstag, 24. November 2007
Where is my mind...
Gestern war mal wieder wie so selten Clubbing-Night: Treffpunkt war De Beauvoir Road, also unser Reich, wo die Gesprächsthemen und Drinks anscheinend so spannend waren, dass es schwer war die warme Stube endlich zu verlassen und durch die kalten dunklen Strassen irrend den Club Dogma anzuvisieren. Leider ließen mich meine weiblichen Kolleginnen im Stich so dass ich den Abend als Henne im Korb verbringen durfte. Ich habe es im Nachhinein nicht bereut: Toni, Michael, Chris mal zwei und insbesondere Stefan übten sich fleißig in Robot und Aerobic Dance zu heißen Hip Hop Beats, so dass mein extrovertierter Tanzstil nicht allzu sehr auffiel. Da man aber gehen soll, wenns am schönsten ist, verliessen wir schon um 3.00 am den Club und machten es uns nach einem lustigen Heimweg abermals zuhause gemütlich. Dort durfte ich interessanten Männergesprächen in einer ebenso interessanten Mischung aus Denglisch und Österreichisch beiwohnen und schließlich total übermüdet aber nicht allzu tipsy um 4.30 am in mein kleines Bettchen fallen und von kommenden bestimmt ebenso lustigen Nikolausparties träumen. Dazu später...
Mittwoch, 21. November 2007
That's England
Eigentlich ging das Abenteuer im Februar 2007 los: Der Bescheid über meine Zulassung zum Erasmusprogramm erreichte mich und eine ungewisse Zeit stand bevor. Reading: Eine Stadt über die keiner etwas weiß, geheimnisumwoben und fern. Aber jetzt bin ich hier und fast scheint sich so etwas wie Alltag in mein Leben zu schleichen...sicher wäre es spannender gewesen vom Tag der Ankunft an den Aufenthalt zu protokollieren, wobei es aber schon allein aufgrund des fehlenden Internets und fehlender Wohnung Probleme gegeben hätte. Tatsache ist dass ich sehr froh bin, mit 5 sehr netten Menschen aus allen Ecken Europas zusammenzuleben: Edmeé aus Toulouse, Luke aus den Suburbs von London, Anne aus Rotterdam, Chris aus Graz und Stefan aus Potsdam. Erstaunlich, wie schnell man sich in einer bunt zufällig zusammengewürfelten Gruppe fast wie in einer Familie fühlen kann. Der Alltag bleibt aber auch jetzt nie lange, es gibt einfach zu viele Möglichkeiten Neues zu entdecken: Zum Beispiel Wales mit seinen vielen Schafen und Bergen, und auch London, das ich letzte Woche mit Andi und ihrer tollen Spiegelreflex-Digi-Cam unsicher gemacht habe. Immer neue Leute, neue Orte, neue Situationen, neue Sprache...eine Überfrachtungen mit Sinneseindrücken aller Art. Doch jetzt soll der Name der Stadt sozusagen symbolisch für meine Aufgabe hier stehen: Ich muss lesen lesen lesen, denn meine Zulassungsarbeit über das Thema "Sprache der Weblogs" will geschrieben werden und verzeiht mir keine Trödelei! So it suggests itself to write a blog on my own, to know what I'm talking about.
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