Ein weiterer international trip, diesmal privat organisiert mit Julia und James, Chris, Stefan und Jan sollte alle bisherigen schlagen! Mit dem Vauxhall Safira chauffierte Chris uns zuerst nach Exeter mit seiner gigantischen Kathedrale, weiter nach Torquay und schließlich ins palmenbesiedelte Plymouth, das jedem Klischee über das verregnete England widersprach. Da es schon dunkelte suchten wir sofort unsere Bleibe, die wir leider mit einem langfristigen 8 bed dorm Bewohner teilen mussten. Nachdem wir Jan, der für schlappe 74 Pfund ("what shalls!") später mit dem Zug nach Plymouth nachgereist war, vom Bahnhof abgeholt hatten, verbrachten wir einen feuchtfröhlichen Abend in der 80er-Disco "Reflex". Dem Aussehen der Besucher nach lassen die Türsteher anscheinend nur unattraktive oder total abgestürzte Personen (zu denen wir dazuzurechnen sind) in den Club, aber sonst konnte man da nicht meckern: David Hasselhof blickte uns stolz von der Wand entgegen und durch die Musik fühlte man sich sofort in die Zeit Madonnas und des Mantas zurückversetzt. Zurück im Hostel fühlte sich der besagte Langzeit-Hostelbewohner in seiner Ehre angegriffen da wir es wagten, das Licht anzumachen. Daraufhin lehrte er uns RESPECT zu zeigen und untermauerte seine Lektion noch mit ohrenbetäubendem Schnarchen - tit for tat!
Am nächsten Tag genossen wir ein English Breakfast in Plymouth und zogen weiter nach Land's End, dem südlichsten und westlichsten Punkt der Insel: The most impressive coast I've ever seen! Wir dachten schon an ein Fernstudium von der Küste aus, aber spätestens als wir bemerkten dass man dort nicht mal ein Netz fürs Handy hat, bekamen wir Existenzängste und zogen wieder von dannen. Beim nächsten Halt musste der arme Jan im Salzwasser seine Lederjacke reinigen, he was shat upon by seagulls! Cornish Pasties stimmten ihn letztendlich aber wieder versöhnlich. Unser zweites Hostel war in Newquay, direkt am Meer! Es war ein wunderschöner Erlebnis mit einigen Carlsbergs und Strongbows bei Nacht den rauschenden Wellen zuzuhören, bis irgendein Scherzkeks einen Anschlag mit Eiswürfeln auf uns verübte - der Werfer wurde nicht identifiziert. Der nächste Tag war recht fahrtintensiv und der Kofferraumsitz des Safiras wenig beliebt. Bristol stellte sich dann aber doch als recht sehenswert heraus, so dass wir munter und zufrieden heil in De Beauvoir ankamen.

1 Kommentar:
Der arme Jan.... aber wie ich les, hattest du mal wieder viel Spaß!
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